Microsoft will 26 Lücken am kommenden Patchday schließen
26 Sicherheitslücken wollen die Redmonder am kommenden Dienstag, dem 9. Februar, in allen unterstützten Windows-Versionen und Office schließen. Dazu gibt es 13 Updates und Bulletins mit Beschreibungen der Bedrohungen, von denen Microsoft fünf als kritisch einstuft. Das Security Response Team von Microsoft empfiehlt Administratoren und Anwendern bereits jetzt, den Bulletins 1, 2, 3 und 6 höchste Priorität einzuräumen und diese bei Verfügbarkeit so schnell wie möglich zu testen und zu installieren.
Zu den beseitigten Fehlern soll auf jeden Fall die Lücke in der Virtual DOS Machine gehören, durch die 16-Bit-Programme mit mehreren Tricks den zu jedem Prozess gehörenden Kernel-Stack manipulieren können. Anwender mit eingeschränkten Rechten können auf diese Weise eigenen Code mit Systemrechten ausführen.
Für die neue Lücke im Internet Explorer wird es keinen Patch geben. Microsoft scheint dem Problem auch nicht unbedingt die höchste Priorität einzuräumen, da die Schwachstelle hauptsächlich Versionen vor Windows Vista betrifft. Ab Vista läuft der Internet Explorer (7 und im geschützten Modus (Protected Mode), der das Ausnutzen der Lücke verhindere. Für alle anderen Systeme gebe es das Fix-it-Tool.
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